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An Instinct for growth

Ein Gleichnis von Natur und Wirtschaft am Beispiel der irischen Hauptstadt Dublin

Das ständige Ringen des Menschen, sich seine Umwelt zu erschaffen, steht im Fokus dieser Fotoserie. Das zyklische Auf und Ab wird verdeutlicht. Die Wirtschaft spiegelt sich antizyklisch in der Natur: Steht die Wirtschaft still, blüht die Natur auf; blüht die Wirtschaft, wird die Natur zurückgedrängt.

Natur und Wirtschaft haben die gleichen Ziele, nämlich Vermehren und Weiterentwickeln. Während die Wirtschaft als Sinnbild für den menschlichen Willen zu wachsen steht, ist die Natur die Kraft, die übernimmt, wenn der Mensch in seinen Bemühungen nachlässt; sie gedeiht dort, wo der Mensch keine Arbeit mehr investiert. Will man dies als Ringen bezeichnen des schaffenden Menschen mit der unbändigen Intelligenz der Natur, gewinnt der Mensch vorübergehend, die Natur jedoch langfristig.

Natur und Wirtschaft sind zyklisch. Die Natur hält im Winter inne, um Kraft zu tanken für den nächsten Frühling. Die Wirtschaft dagegen treibt immerzu, bis es nicht mehr geht; sie kann sich verausgaben. Dann liegt sie brach, bis es schließlich irgendwo wieder weitergeht. So eine Regeneration dauert dann meist länger als einen Winter.

Die Natur nutzt währenddessen die Räume zwischen dem, was nicht mehr ist und dem, was noch nicht ist. Sie sprießt dort, wo sich Lücken auftun. Das hat sie gemeinsam mit Unternehmern – und auch mit Künstlern.

 

 

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